Demografische Entwicklung spricht für Investition in Pflegeimmobilien
von Peter Kirsch (Kommentare: 0)
Bis zum Jahr 2050 verdoppelt sich der Pflegebedarf in Seniorenheimen und steigt damit deutlich stärker als der Bedarf an heimischer Pflege
Die Demografie gehört zu den Wissenschaften mit der höchsten Prognosegenauigkeit. Von daher gibt es keinen Zweifel an dem von der Deutsche Bank Research in der Studie "Pflegeimmobilien für alternde Gesellschaft" ermittelten Bedarf von 3.000 neuen Pflegeheimen in Deutschland bis zum Jahr 2020.

Quelle: Statistisches Bundesamt, DB Research
Das Risiko der Pflegebedürftigkeit nimmt mit steigendem Alter singifikant zu. Und die Menschen werden immer älter.

So liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heute Geborener bei rund 80 Jahren, Tendenz weiter steigend. Bis zum Jahr 2050 verdoppelt sich die Zahl der über 80-Jährigen im Vergleich zum Jahr 2000. Gleichzeitig steigt die Zahl der Haushalte in Deutschland bis zum Jahr 2030 trotz sinkender Bevölkerungszahlen stetig an, da die alten Menschen zunehmend in Zwei-Personen- und Single-Haushalten leben. Wobei hier eine Unterscheidung zwischen "normalen" Haushalten und "betreuten Wohnen" fehlt. Vor allem in den Großstädten und Ballungsräumen wird die Zunahme der alten Menschen besonders groß. Daher sind Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen hier besonders gefragt.
Quelle: Statistisches Bundesamt, DB Research
Im Fazit kommt die Deutsche Bank Research u.a. zu folgenden wichtigen Kriterien für die Attraktivität von Pflegeimmobilien als Kapitalanlage:
- Mikrostandort im Ballungsraum mit großem Einzugsgebiet und gewachsener Infrastruktur
- Erfahrener Betreiber mit Kenntnis des Pflegemarktes
- Lange Miet- bzw. Pachtverträge mit dem Betreiber
Pflegeimmobilien sind aktuell und für die nächsten Jahre äusserst attrakiv für Kapitalanleger.
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