Beteiligung an geschlossenen Immobilienfonds
Das Wesentliche von geschlossenen Immobilienfonds
Grundsätzlich unterscheiden sich geschlossene Immobilienfonds hinsichtlich der Investitionsobjekte. Die sicherlich überwiegende Zahl der angebotenen Fonds investiert in Gewerbeimmobilien wie Büro-Gebäude, Hotels oder Einkaufszentren. Oftmals haben die Fonds zudem einen Länderfokus, z.B. Hollandfonds, USA-Fonds oder China-Fonds.
Seit einigen Jahren bieten aber insbesondere Fonds mit dem Fokus auf Wohnimmobilien hohe und stabile Renditen. Gerade in Bezug auf den Immobilienmarkt Deutschland gibt es ein enormes Potential bei der Sanierung von Bestandsimmobilien.
Vorteil geschlossener Immobilienfonds
Gerade in Krisenzeiten und bei Inflationsgefahren empfehlen sich Sachwerte wie Immobilien als Anlageobjekte. Hier bieten geschlossene Immobilienfonds eine sehr gute Anlagemöglichkeit bereits ab Anlagebeträgen von 10.000€ aufwärts. Durch die Vielzahl an Fondsangeboten fällt es zudem leicht, seine Anlage zu diversifizieren und damit sein Anlagerisiko zu verringern.
Gute Fonds erwirtschaften zudem eine meist ansehnliche Rendite oberhalb von 6 Prozent. Spitzenfondsanbieter erzielen durchaus auch zweistellige Renditen pro Jahr.
Investitionen in einen geschlossene Immobilienfonds sind langfristiger Natur. Die Fondslaufzeiten betragen in der Regel 10 bis 20 Jahre. Einerseits sind sie unabhängig von den Schwankungen der Aktienmärkte und Börsen, andererseits aber auch während der Laufzeit nur schwer veräusserbar. Geschlossene Immobilienfonds dienen aber zur mittel- bis langfristigen Beimischung und Risikostreuung.
Investiert der Fonds im Ausland, dann kann der Anleger aus der unterschiedlichen steuerlichen Betrachtung der Einkünfte zuätzliche Vorteile ziehen.
Wo es Chancen gibt, gibt es auch Risiken - so auch bei geschlossenen Immobilienfonds
Das grundsätzliche Risiko einer Beteiligung ist das Totalverlustrisiko. Dieses ist umso geringer, je höher die Anzahl der Immobilienobjekte im Fonds ist und je breiter der Fonds aufgestellt ist. Denn trotz der vorhandenen Immobilie als sicherer Sachwert kann es vorkommen, dass aufgrund von starken Marktveränderung oder langfristigem Mietausfall ein so großer Wertverlust eintritt, dass der Fonds insolvent wird. Bei den meisten geschlossenen Fonds haftet der Anleger dann mit seiner Einlage für Verluste.
Bei Auslands-Immobilienfonds stellen Wechselkursschwankungen ein weiteres Risiko dar.
Unter Blindpool-Risiko versteht man den Umstand, dass während der Platzierung des Fondsangebotes die Investitionsobjekte des Fonds noch nicht bekannt sind. Hier kauft der Anleger quasi die "Katze im Sack". Ein gutes Fondsmanagement schafft es aber oft, noch während der Platzierungsphase für Klarheit bei der Fondsausrichtung zu sorgen und die prospektierte Fondsausrichtung frühzeitig zu bestätigen.
ESI E.F.I. China 3 - Pilotprojekt der EU in China unter deutscher Führung
Aktuell gibt es mit dem Länderfokus China ein Modellprojekt für ökologisches und nachhaltiges Bauen und Ressourcenschonung der EU. In der wachstumsstärksten Region Chinas Shenyang fördert die EU ein Wohnungsbauprojekt unter deutscher Regie, das in dieser Form wohl einmalig ist.
Im Unterschied zu klassischen Immobilienfonds, die ein Objekt einkaufen und über 10 bis 15 Jahre auf stabile Mieterträge und steigende Immobilienpreise hoffen, läuft dieser Fonds lediglich 3 Jahre und profitiert von der Projektentwicklung. Somit kommen zu der kurzen Laufzeit entsprechend attraktive Renditen. Geplant wird mit 11% pro Jahr.
Auch die Partner des Projektes können sich sehen lassen. Anleger investieren Seite an Seite mit dem Hause von Tucher!
Informationen zum EU-China Sustainable Urbanisation Park (SUP) finden sie hier...